13. hella marathon nacht rostock | 01.08.2015


BERICHTE

12. hella marathon nacht rostock 2014 - Pressetext Veranstalter

Neuer Streckenrekord bei der 12. hella marathon nacht rostock

Die Marathonnacht in der Hansestadt ist wahrlich ein Sommernachtstraum. Zum 12. Mal fiel der Startschuss für die hella marathon nacht rostock. Zur musikalischen Einstimmung auf das sportliche Wochenende fand am Vorabend zum dritten Mal das Musikfestival zur Marathonnacht statt. In entspannter Atmosphäre genossen Läufer und Musikfans einen herrlichen Sommerabend auf dem Rostocker Neuen Markt und lauschten den Tönen der beiden Newcomer Mac Fly und Balladenschwein.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Roland Methling meldeten dann zum Sonnabend 1673 Laufbegeisterte für einen sportlichen Sommerabend an der Ostsee. Der Startschuss für die Marathonis und die Marathonstaffeln fiel um 18.00 Uhr am Neuen Markt. Bei 28 Grad und einer leichten Brise herrschte ausgelassene Stimmung im Herzen der Hansestadt.Auch der Läufernachwuchs hatte sichtlich Spaß auf der 2,9 km-Runde durch die Innenstadt. Unter lauten Anfeuerungen von Eltern und Geschwistern nahmen die Kinder stolz ihre Medaillen im Ziel entgegen. Der Sieger Adrian Kopplin erreichte bereits nach knapp 11 Minuten als Erster das Ziel.

Der Favorit Paul Schmidt hatte sich währenddessen viel vorgenommen. Im vergangenen Jahr lief der Rostocker Arzt – trotz einer Verletzungspause in der Vorbereitung – Streckenrekord mit 2:32,23 h. In diesem Jahr wollte Paul Schmidt „noch eine Schippe drauflegen“ und alle Rostocker erwarteten mit Spannung das Rennen des Vorjahressiegers. Nach dem Start des Marathons verlief die Strecke vorbei an den schönsten Ecken der Innenstadt, durch den Stadthafen und am malerischen Ufer der Warnow entlang. Während die Marathonläufer bereits auf Strecke waren, gelangten die Halbmarathonis per Fähre zu ihrem Start an der Mautstelle am Warnowtunnel. Die Fahrt mit den Fahrgastschiffen war ein besonderes Erlebnis, denn der Kapitän erklärte persönlich Sehenswertes an beiden Seiten der Warnow und auch die Marathonläufer konnte man vom Schiff aus beobachten.

An der Mautstelle gab Otter Oscar, das „Tunnel-Maskottchen“ den Startschuss zum Halbmarathon. Gemeinsam mit den Marathonis ging es dann durch den 800 Meter langen Tunnel zum idyllischen IGA-Park. Über den Warnowuferweg, vorbei am Yachtclub und mit tollem Blick auf die Altstadt verlief die Strecke dann zurück in Richtung Neuen Markt.Die erste Überraschung im Zielbereich war die Staffel des TC Fiko, die mit einem neuen Streckenrekord in 2:18,34 h eine unglaubliche Leistung zeigte. Kurz danach wurde der Applaus tosend laut. Paul Schmidt schaffte die Sensation. Mit einem neuen Streckenrekord und einer Zeit von 2:30,33 h überquerte er die Ziellinie. Der Rostocker lieferte ein souveränes Rennen und kam knapp 30 Minuten vor dem Zweitplatzierten ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, Paul Schmidt!

Im Halbmarathon zeigte die beste Leistung Anna Weidlich. Die Läuferin aus Graal-Müritz wurde bereits beim hella hamburg halbmarathon im Juni drittschnellste Deutsche und konnte heute ihre Form erneut mit einer Zeit 1:26,41 h unter Beweis stellen.Nach und nach kamen die Läufer aus der Dämmerung und Dunkelheit zurück ins hell erleuchtete Herzen der Stadt. Auf der Bühne überzeugte die Rockband Levee mit einem beherzten Konzert. Die Stimmung konnte nicht besser sein. Die Atmosphäre verursachte bei Läufern und Zuschauern eine Gänsehaut.

Die hella marathon nacht und die Hansestadt sind eine Reise wert. Die landschaftlich reizvolle Strecke, das maritime Flair der Hansestadt und die norddeutsche Gastlichkeit garantieren Urlaubsfeeling und eine entspannte Zeit an der See.

Auch Veranstalter Karsten Schölermann ist begeistert: „Wir sind immer wieder gerne hier in Rostock. Die Atmosphäre ist einzigartig und wir haben tolle Unterstützung vor Ort. Danke an alle Teilnehmer, Helfer und Zuschauer, die die Marathonnacht zum unvergesslichen Erlebnis machen.“

11. hella marathon nacht rostock 2013 - Pressetext Veranstalter

Siegerehrung ohne Sieger

Gegen halb zwölf war er dann doch da. Neu-Rostocker Paul Schmidt war knapp 90 Minuten zuvor bei der eigentlichen Siegerehrung auf dem Neuen Markt vergeblich gesucht worden. Sowohl die besten Damen als auch die Herren des Marathons wurden entsprechend geehrt, doch Paul Schmidt fehlte. "Ich war durchnässt und hatte keine Wechselsachen dabei", sagte der Sieger des Marathonlaufs. Und weil so ein Lauf über 42,195 Kilometer recht lange dauert und das Wohlbefinden danach von verschiedenen Faktoren abhängig ist, ließ sich Paul Schmidt entsprechend pflegen.

Angetreten mit dem Ziel, trotz stark beruflicher Eingebundenheit eine akzeptable Zeit zu erreichen, absolvierte der angehende Arzt den Marathon in 2:32:27 Stunden. "Mit dieser Zeit bin ich zufrieden. Ich hatte im vergangenen Monat eine Operation und konnte dadurch zwei Wochen nicht trainieren", erzählte Schmidt. 90 Minuten lief es für ihn ganz gut, "dann ging der Marathon für mich richtig los", sagte Schmidt und fügte hinzu: "So ein Marathon ist eine ehrliche Sportart, aber das ist der Reiz an der Quälerei".

Schmidt war nicht der Erste im Ziel der 11. hella marathon nacht rostock, was aber daran lag, dass die Staffeln natürlich acht Mal ihre Topleute auf die Strecke bringen und bei jedem Teilabschnitt schneller sind, als der schnellste Einzelläufer. Und so erzielte die Mannschaft der SG Fiko Rostock, Rostocks beste Triathleten, mit 2:19:12 Stunden eine neue Rekordzeit. "Wir sind mit dem Ziel angetreten, Erster zu werden und wollten unter 2:20 Stunden bleiben. Das hat geklappt und wir sind zufrieden", sagte Matthias Weippert, einer der schnellen Jungs. Nach der Fiko.Truppe kam eine zeitlang nichts und erst mehr als 13 Minuten kam das Fiko-Warnowtunnelteam als Zweites ins Ziel.

Schnellste Frau auf der Marathonstrecke war übrigens Britta Giesen von der Airbus SG Hamburg, die den Lauf in einer Nettozeit von 3:19:10 Stunden absolvierte. Auch sie war glücklich, das Ziel erreicht zu haben, denn die Witterungsbedingungen in Rostock waren nicht gerade optimal. Zum Start des Laufs, um 18 Uhr, herrschten noch 28 Grad und die Sonne schien unbarmherzig auf das Teilnehmerfeld. Mit der Zeit aber zogen Wolken auf, später regnete es, es schüttete sogar. Die Teilnehmer des Halbmarathons wurden eine halbe Minute vor der eigentlichen Startzeit auf die Strecke geschickt, weil am Warnowtunnel gerade ein heftiger Regenschauer niederging.

Ts'otleho Peter Fane aus Lesotho, der in Rostock als Arzt arbeitet, war als erster Läufer im Ziel und blieb mit 1:09:27 Stunde unter 1:10. "Das ist eine gute Zeit, der Lauf war gut für mich", sagte der Afrikaner, der 2016 für sein Land den olympischen Marathon in Rio de Janeiro in Angriff nehmen will. Akribisch bereitet sich Ts'otleho Peter Fane auf dieses Ziel vor und trainiert 400 bis 500 Stunden im Jahr dafür. Nach mehreren Starts über zehn Kilometer und über die Halbmarathondistanz wird es im September die Premiere beim Berlin-Marathon über die berühmten 42,195 Kilometer geben.

Klatschende Zuschauer an der Strecke, Hochgefühle im Ziel, Genugtuung über das Erreichte - so können die Emotionen der Läuferinnen und Läufer nach den Strapazen umschrieben werden. Leistungssportler wie Hobbyläufer, Einzel oder Staffel - mit dem Umhängen der Medaille im Ziel fiel die Anspannung ab. Becherweise wurde das Wasser "gekippt", die Glieder schmerzten, der Kopf war leer. Ähnlich erging es auch Ulf Kalinowski, der seinen Marathon in 3:47:20 Stunden abspulte. "Das ist jedes Jahr eine neue Herausforderung, gerade, wenn man immer allein durch den Wald läuft", sagt der Mann aus Vietgest bei Güstrow. 100 Kilometer pro Woche, sechs Wochen lang, so sieht das Pensum aus. "Die Stimmung in Gehlsdorf ist top, auch auf dem Neuen Markt wird man noch einmal gepusht. Das ist sehr wichtig", findet der Hobbyläufer, der jeden Marathon seit 2007 in Rostock gelaufen ist.

Alle Hände voll zu tun hatten die Helfer von DRK und Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Rostock waren mit 65 Kameraden an der Strecke, das DRK sicherte mit 130 Männern und Frauen aus Rostock, Neubrandenburg, Stralsund/Rügen, Berlin, der Uckermark, Ludwigslust und Parchim den Sanitätsdienst ab. 25 Teilnehmer mussten versorgt werden, "unterdurchschnittlich wenig für eine Veranstaltung dieser Größenordnung und bei diesem Wetter", hier es aus der Leitstelle. Die Feuerwehr hatte am Warnowtunnel und in Gehlsdorf Wasserfontänen für die Läuferinnen und Läufer installiert.

10. hella marathon nacht rostock 2012 - Pressetext Veranstalter

Jens Grünthal siegt in unter drei Stunden – 1671 Teilnehmer

Unter drei Stunden (2:56:47) benötigte der Lübecker Jens Grünthal für den Marathon-Lauf. Zweiter wurde Karl Magnus Westphal (TC Fiko/2:59:51)), den dritten Platz belegte Wolfgang Rühlemann vom MTV Seesen (3:06:33). Bei den Damen setzte sich Patricia Kusatz aud Berlin (3:16:28) durch  Zweite wurde Marie Henn aus Bremen, die nach 3:21:40 richtig geschafft war. Anja Kruse aus Greifswald wurde in 3:28:11 Dritte.

Der Rostocker Urs Schumann gewann erwartungsgemäß den Halbmarathon in 1:18:58. Enrico Gäbe vom SV Kyffhäuser kam 30 Sekunden später ins Ziel, Dritter wurde Sascha Kaschewsky aus Berlin in 1:20:09. Bei den Damen siegte Kathrin Schippmann aus Bad Oldesloe (1:28:28) vor Heile Volkert (Tübingen/1:29:33) und Anne Kathrin Litzenberg aus Rostock in 1:29:49. Letztere kam direkt aus ihrem Ferienort Marseille nach Rostock und rannte auf Platz drei.

Bei den Walkern kam Roland Ulrich aus Rostock nach 2:37:41 ins Ziel, gefolgt von Klaus Herrmann (Koblenz/2:38:56) und Werner Luck (Rostock/2:41:20). Renate Bauer (Brunsbüttel) kam als erste Frau nach 2:43:22 ins Ziel, dahinter kaman Silvia Henne (Nordholz/2:56:46) und Ilona Franke Drittner (Hamburg/3:11:42) ein.

Staffelsieger wurden die „bearkats“ des 1. LAV Rostock in 2:22:43, vor dem „Gesundschuh-Team“ des TC Fiko Rostock in 2:35:11 und den „ista runners premium“ aus Rostock in 2:48:55.

Über eine neue Bestmarke freut sich die veranstaltende Agentur BMS aus Hamburg. Mit 1671 Teilnehmern wurde der bisherige Rekord nach dem Neustart im Jahre 2009 um fünf Starter übertroffen. „Das ist  großartig“, freut sich Martina Ramthun von der Agentur BMS.

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